Inhalte und Zielgruppen

IPA-Konferenz-Berlin

Traditionelle Projektabwicklungsmodelle mit bilateralen Verträgen zwischen den Projektbeteiligten kommen bei komplexen Bauvorhaben immer wieder an ihre Grenzen. Gründe hierfür sind u.a. die hierarchische Projektorganisation, die Trennung zwischen Planung und Ausführung und die gegensätzlichen Interessen der jeweiligen Projektbeteiligten aus den einzelnen Vertragsverhältnissen heraus. Dies führt häufig dazu, dass die Projektziele des Bauherrn nicht in ausreichendem Maße Gegenstand des Handelns der Beteiligten sind und dass die Wertschöpfungspotenziale durch einen Mangel an guter Zusammenarbeit nicht genutzt werden. Modelle der Integrierten Projektabwicklung mit Einsatz von Mehrparteienverträgen werden international bereits sehr erfolgreich eingesetzt und bieten durch einen Systemwechsel in der Organisation und einen Kulturwechsel im Hinblick auf die Zusammenarbeit der Beteiligten die Chance die bekannten Herausforderungen in der Abwicklung komplexer Bauvorhaben zu meistern.

Aufgrund dessen wurde im November 2016 die Initiative TeamBuilding ins Leben gerufen. Ziel der Initiative TeamBuilding ist die Entwicklung eines Projektabwicklungsmodells, das den besonderen Anforderungen komplexer Bauvorhaben im Sinne von "relationalen Vertragsverhältnissen" gerecht wird.

Die Initiative Team Building (zur Homepage) wird von zahlreichen Marktteilnehmern getragen und zugleich fachlich vom Deutschen Baugerichtstag (zur Homepage)  sowie vom German Lean Construction Institute (GLCI) unterstützt. Wegen des steigenden öffentlichen Interesses und der Relevanz des Themas für die Bau- und Immobilienwirtschaft veranstalten die drei Organisationen am 26. Juni 2019 in Berlin gemeinsam die Konferenz „Integrierte Projektabwicklung mit Mehrparteienverträgen – Systemwechsel und Kulturwandel für die Realisierung komplexer Bauvorhaben“.

Teilnehmer der Konferenz erhalten in diversen Vorträgen und Diskussionen Einblicke in die Anwendung von Modellen der Integrierten Projektabwicklung im internationalen Kontext und Informationen zum Status Quo in Deutschland. Neben der Betrachtung rechtlicher und ökonomischer Fragestellungen wird gleichermaßen erörtert, welche Rolle die Unternehmens- und Projektkultur bei Einsatz dieser Projektabwicklungsform spielen.

Die Konferenz richtet sich an Vertreter von privaten und öffentlichen Bauherrenorganisationen, Planungs- und Bauunternehmen sowie Projektmanagement- und Beratungsunternehmen und bietet die ideale Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung. Bei den englischsprachigen Vorträgen wird eine Simultanübersetzung in Deutsch angeboten.

 

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